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Boa constrictor occidentalis
Diese Unterart der Boa constrictor kommt hauptsächlich
im Norden Argentiniens vor, als Anpassung an ihren etwas kühleren
Lebensraum ist sie dunkler als viele andere Varianten.
Wobei die bei manchen Tieren lackschwarze Färbung einen wunderschönen
Kontrast zur hellen Zeichnung ergibt.
Als einzige Variante von B.c. ist sie im WA Anhang A, als unmittelbar
vom Aussterben bedroht, geführt, allerdings darf bezweifelt werden,
ob sie wirklich die einzige B.c. ist, die kurz vor dem Aussterben steht!
Meiner Meinung nach eine der schönsten Boas überhaupt, die Art
wurde, bevor sie unter den strengen Schutz gestellt wurde, häufig
angeboten. In den 90`gern des letzten Jahrhunderts geriet sie irgendwie
in Vergessenheit und auch der Boa constrictor Boom der letzten Jahre ging
irgendwie an ihr vorbei. Erst in neuester Zeit findet sie in Europa wieder
mehr Beachtung, in den USA wird sie immer noch, wie früher, zu Dumpingpreisen
angeboten. Vielleicht eignet sie sich ja auch nicht so wie andere Varianten
dazu, irgendwelche „wilden“ Farbformen herauszuzüchten,
denn das scheint ja bei unseren Freunden in Nordamerika das einzig wichtige
Kriterium im Moment zu sein, wobei auch schon Albino Occidentalis existieren,
die durch Bastardisierung mit der Albinoboa entstanden. Das könnten
allerdings dann auch genetisch bessere Tiere sein, als die „normale“
Albinoboa, die ja so stark, wie kaum eine andere Schlange, durch Inzucht,
genetische Defekte aufweist.
Die Art wurde 1873 vom Deutschen Philippi das erste mal beschrieben, zwischenzeitlich
wurde sie auch mal als eigene Art Boa occidentalis angesehen, heute wird
sie wieder als Unterart von B.c. geführt.
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